Kann man im Internet Fentanyl kaufen?

Fentanyl wird bei Patienten, die an sehr starke Schmerzen leiden, verschrieben. Der Wirkstoff wirkt zudem 50 bis 100-mal stärker als das Morphin.

In der Drogenszene wird Fentanyl für Rauschzwecke missbraucht, wodurch schon Todesfälle entstanden sind. Fentanyl fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und kann nicht rezeptfrei bestellt werden.

Anbieter die Ihnen Fentanyl rezeptfrei anbieten, sollten auf jeden Fall gemieden wird. Wir erklären Innen warum und welche Alternativen es im Internet gibt.

Gibt es Fentanyl im Internet rezeptfrei?

Fentanyl ist in jeder Darreichungsform verschreibungspflichtig.

Da es außerdem als Betäubungsmittel gilt, muss dieses somit auf einem besonderen Rezept verabreicht werden.

Verschrieben werden Betäubungsmittel auf einem gelben Betäubungsmittel-Rezept.

Dieses kann im Normalfall nur von einem fachkundigen Arzt ausgestellt werden.

Fentanyl gibt es nicht auf Online Rezept

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Shops bei denen Sie Fentanyl online kaufen können, handeln illegal und versenden wahrscheinlich Fälschungen.

Sie sollten von solchen unseriösen Quellen Abstand halten und bedenken das Sie sowohl bei solchen Shops ein rechtliches, wie auch ein gesundheitliches Risiko eingehen.

VIDEO: Fentanyl (Opiat, Opioid)

Betäubungsmittelgesetz beachten!

Wenn Sie Fentanyl zur Behandlung einnehmen müssen und demnächst einen Urlaub planen, so sollten Sie streng darauf achten, sich eine Bescheinigung vom Arzt ausstellen zu lassen.

Die Bescheinigung ist ein Beweis dafür, dass Sie selbst auf das Fentanyl angewiesen sind und es nicht missbrauchen.

Da es wie bereits erwähnt unter dem Betäubungsmittelgesetz fällt, ist das Ein- und Ausführen in den anderen Ländern ohne einer Bescheinigung nicht erlaubt. Der Kauf von Fentanyl im Internet kann durchaus gefährlich werden, da viele Anbieter häufig gefälschte Medikamente verkaufen.

Zwar beteuern sie, dass das Schmerzmittel den Wirkstoff Fentanyl beinhaltet, trotzdem kann man das als Konsument nicht wissen. Gefälschte Schmerzmittel können sehr gefährlich werden und gravierende Nebenwirkungen auslösen.

Welche Alternativen gibt es zu Fentanyl?

Folgende Schmerzmittel eigenen sich als Alternative zu Fentanyl:

Diese Schmerzmittel werden an Patienten verschrieben, die an mittelstarken bis starken Schmerzen leiden.

Des Weiteren handelt es sich dabei um Medikamente, die ebenso verschreibungspflichtig sind. Das notwendig Rezept kann Ihnen Ihr Arzt ausstellen. Eine Langzeitbehandlung sollte allerdings mit diesen Mitteln nicht durchgeführt werden. Dennoch sind diese Mittel deutlich verträglicher als Fentanyl.

Ein Folgerezept kann auch über Expressdoktor per Ferndiagnose angefragt werden.

Wie wirkt Fentanyl?

  • Im Körper werden von den Nerven, Reize weitergeleitet, darunter fallen auch die Schmerzreize.

Dabei werden diese an das zentrale Nervensystem, dem Rückenmark und dem Gehirn weitergeleitet. Wie stark der Reiz ist, hängt jedoch vom Auslöser ab.

Aber auch dem Level an natürlichen Hormonen (Endorphinen), die die Schmerzwahrnehmung reduzieren. Wenn der Endorphin-Spiegel zu hoch ist, so werden die Schmerzen nicht sehr stark wahrgenommen.

Der gleiche Effekt kann mit Opioiden und Opiaten erzielt werden. Bei den Opiaten handelt es sich um natürliche Stoffe, die in einer Mohnpflanze vorkommen.

Die Opioide wiederum sind chemisch-synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die im Grunde genommen denselben Wirkmechanismus wie die Opiate haben.

  • Fentanyl ist ein Wirkstoff, der zu den Opioide zählt.

Nach der Aufnahme im Körper gelangt es rasant durch die Blut-Hirn-Schranke und kann im Rückenmark und im Gehirn an bestimmten Andockstellen die Weiterleitung der Schmerzen hemmen. Somit kann das Gehirn den Schmerz nicht mehr wahrnehmen.

Wann die Wirkung letztendlich eintritt, hängt immer von der Darreichungsform ab.

Fentanyl Darreichungsformen

Aufgrund dessen, dass Fentanyl eine sehr starke schmerzstillende Wirkung aufweist, sind nur kleine Mengen davon notwendig, um den Schmerz effektiv unterdrücken zu können.

Die unterschiedlichen Darreichungsformen können den Wirkstoff unterschiedlich schnell in den Körper befördern.

  • Die Fentanyl-Injektionen zählen beispielsweise zu einer Darreichungsform, die besonders schnell wirksam ist.

Allerdings kommt es zu einem schnellen Wirkungseintritt genauso bei anderen Darreichungsformen, wie beispielsweise Nasen- oder Mundschleimhaut, Nasenspray oder Lutschtabletten.

  • Am langsamsten ist der Wirkungseintritt bei der Abgabe von Fentanyl über die Haut.

Diese kann meist erst nach einigen Stunden gespürt werden. Nach der Aufnahme wird das Fentanyl im Körper zum Großteil in der Leber abgebaut, wo es dann anschließend mit dem Urin ausgeschieden wird.

Etwa die Hälfte des Wirkstoffes Fentanyl wird nach ungefähr sieben Stunden nach der Einnahme ausgeschieden.

Fentanyl, das nur langsam im Körper freigesetzt wird, wird auch länger abgebaut als bei den anderen Darreichungsformen.

Wann wird Fentanyl angewendet?

Bei Intensivpatienten oder an die Patienten, die an Tumor erkrankt sind werden Darreichungsformen verabreicht, die besonders schnell ihre Wirkung im Körper freisetzen.

Meistens werden Lutschtabletten, Injektionen oder Nasensprays zur Behandlung von sehr starken Schmerzen angewendet.

Des Weiteren wird das opioide Schmerzmittel Fentanyl zur Anästhesie vor Operationen eingesetzt.

Jedoch erfolgt die Anwendung für die Anästhesie nur kurzfristig. Patienten, die an chronischen oder mittelmäßig starken Schmerzen leiden, wenden meistens die Fentanyl-Pflaster zur Behandlung an.

Diese Pflaster setzen den schmerzstillenden Wirkstoff Fentanyl nur sehr langsam im Körper ab.

Wie erfolgt die Anwendung von Fentanyl?

Die Dosierung von Fentanyl wird vom behandelnden Arzt festgelegt.

Zu Beginn erhalten Patienten meistens niedrige Dosierungen, die dann immer gesteigert werden können, bis eine Schmerzstillung eintrifft.

Die festgelegte Dosierung wird bei akuten Schmerzen verordnet. Bei chronischen Schmerzen wird in den meisten Fällen ein Fentanyl-Pflaster zur Behandlung angewendet.

  • Dieses wird an einer sauberen und gereinigten Hautstelle aufgeklebt.
  • Das Pflaster gibt nach und nach den Wirkstoff Fentanyl über die Haut ab.

Eingesetzt werden kann das Fentanyl-Pflaster etwa drei Tage lang bevor es wieder durch ein neues ausgetauscht werden muss.

Wichtig bei der Entfernung des Pflasters ist, dass auf der Haut keine Pflaster-Reste haften bleiben. Außerdem muss das neue Pflaster immer auf einer neuen Hautstelle aufgeklebt werden.

Die bereits verwendete Hautstelle kann etwa nach einer Woche mit einem neuen Fentanyl-Pflaster beklebt werden.

Besonders wichtig ist, dass das Pflaster zeitgerecht entfernt wird, da es wiederum zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Die Dosierung sollte darüber hinaus immer mit dem fachkundigen Arzt abgesprochen werden. Nur mit ausdrücklicher Anweisung eines Arztes kann die Dosis verringert oder erhöht werden.

Welche Nebenwirkungen hat Fentanyl?

Die Nebenwirkungen sind von der Dosis selbst und der Wirkungsweise des Wirkstoffes Fentanyl abhängig.

Wird Fentanyl in sehr geringen Mengen eingenommen, so treten meistens nur sehr geringe Nebenwirkungen auf.

Je höher die Dosis, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass Nebenwirkungen auftreten können.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Pupillenverengung
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Herzschlagverlangsamung
  • Blutdruckabfall

Besonders zu Beginn einer Behandlung können die aufgezählten Nebenwirkungen bei Patienten eintreten.

zu den seltenen Nebenwirkungen gehören:

  • Ausschlag
  • Schwitzen
  • Verwirrtheit
  • Juckreiz
  • Herzrhytmusstörungen
  • Sehstörung
  • Verdauungsstörungen
  • Harnverhalt
  • Atemreflexdämpfung

Beim Fentanyl-Pflaster sind unter anderem Nebenwirkungen wie bestimmte Reaktionen auf der Haut an der Klebestelle möglich.

Die Einnahme von Fentanyl in Kombination mit zentral dämpfenden Wirkstoffen können diverse Effekte gesteigert hervorrufen. Patienten, die den Wirkstoff Fentanyl konsumieren, sollten dieses nicht mit Beruhigungsmittel, Antipsychotika oder Alkohol mischen.

Außerdem wird davon abgeraten, dass Medikamente, die den Nervenbotenstoff Serotonin beeinflussen können gemeinsam mit Fentanyl eingenommen werden.

Darunter fallen Migränemittel wie Sumatripfan oder Antidepressiva. Wird Fentanyl trotzdem mit einem dieser Mittel konsumiert, so können Nebenwirkungen wie Schwitzen, schneller Pulsschlag, Krämpfe oder Halluzinationen auftauchen.

Wendet man gemeinsam mit Fentanyl andere Arzneistoffe, so kann die Dosierung je nachdem erhöht oder verringert werden.

Absprache mit dem Arzt ist wichtig

Jeder Patient, der das Schmerzmittel Fentanyl einnimmt, sollte sich bei der Einnahme von weiteren Medikamenten vorher mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen.

Die Anwendung von Fentanyl in der Schwangerschaft oder Stillzeit darf nicht stattfinden.

Der Wirkstoff kann durch die Plazenta zum Kind gelangen, wodurch dieses dann nach der Geburt Atemprobleme bekommen kann.

Bei älteren Patienten oder diejenigen, die Probleme mit der Leber oder Niere haben, kann der Abbau sehr verlangsamt sein. In diesen Fällen muss oft die Dosis verringert werden.

Fazit: Abstand von Fake Shops!

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Das Fazit lautet: Fentanyl ist nur unter sehr strengen Vorlagen erhältlich. Finger weg von illegalen Angeboten. Abstand vor Fake Shops. 

Wenn Sie trotzdem auf solchen Shops Fentanyl kaufen, handeln Sie illegal und die Medikamente sind oft nur Fälschungen. Das Risiko ist es nicht wert.

Das Medikament ist hochgefährlich und sollte auf keinen Fall online bestellt werden!

Für alternative Schmerzmittel wie Tramadol oder Tilidin können Sie auch ein Folgerezept über Anbieter wie Expressdoktor anfragen. Dies ist allerdings nur eine Alternative zum erneuten Hausarztbesuch. Auch auf solchen Anbietern gibt es strenge Regeln und Vorschriften. Fentanyl gibt es dort mit Sicherheit nicht. Eine Bestellgrenze für die angebotenen Schmerzmittel darf nicht überschritten werden und Patienten die zum Missbrauch neigen, werden ausgeschlossen.

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